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Über die Kat-Schutz-Übung des Landkreises im Agrarzentrum der BASF

22.09.2012

Aus der Übung konnte ich, Leiter der SEG SAN, für mich einige Schlüsse ziehen. Die Zusammenarbeit meiner Helfer der SEG SAN hat mir viel Spaß gemacht und mir gezeigt, dass wir, trotz Neuaufbau, eine schlagkräftige Gruppe sind.

Zum Ablauf:

Wir trafen uns am Morgen des 22.09. gegen 11.30 Uhr auf dem Gelände des Kreisverbandes. Ebenfalls fanden sich die Fahrzeuge des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes mit insgesamt 3 Fahrzeugen und 7 Personen ein.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einteilung der Helfer fand ein gemeinsamer Imbiss statt.

Gegen 13.30 Uhr wurde der „Rettungsdienst“ alarmiert und fuhr Richtung Agrarzentrum.

Kurze Zeit später rückten der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (Karsten Besdziek) und der Leitende Notarzt (Thorsten Hauguth) ebenfalls zur Schadensstelle aus.

Wir rückten ca. 10 min später mit dem Führungsfahrzeug, dem RTW und dem 4-Tragen-KTW/GW San nach.

Am Schadensort eingetroffen, bekam ich die Anweisung vom ORGL, einen Behandlungsplatz einzurichten. Meine Mannschaft trat bei den Fahrzeugen an und nahm ihre Befehle entgegen. Gruppenführer Florian David und Helfer Markus Sturm sollten den Rettungsmittelhalteplatz organisieren.

Gruppenführer Robert Eisensteck hatte folgende Helfer zur Verfügung: Marcel Panzenhagen, Andreas Ritthaler, Diana Lundßien, Björn Schäfer und Jennie Völker. Sabrina Hisgen übernahm die Schnittstelle Schadensraum/Behandlungsplatz. Ich selbst übernahm die Gesamteinsatzleitung am Behandlungsplatz und wies die Helfer der SEG Betreuung der Malteser Schifferstadt an, eine Betreuungsstelle einzurichten.

Im weiteren Verlauf der Übung fanden sich am Behandlungsplatz/Betreuung der ORGL, der LNA sowie der Notarzt der BASF und weitere Kräfte des BASF Rettungsdienstes ein.

Die Zusammenarbeit mit den Ärzten und dem ORGL war sehr gut.
Es wurden die Maßnahmen immer mit mir abgestimmt. Im Verlauf der Übung hatten wir 13 Verletzte zu versorgen. Diese wurden nach und nach mit den vorhandenen Rettungsmitteln und dem nachgerückten GRTW der BF Ludwigshafen in die „Krankenhäuser“ verbracht.

Um ca. 16 Uhr war für uns Übungsende.

Nach dem Rückbau und dem Verladen des Materials, fuhren wir zum Feuerwehrhaus Limburgerhof, wo es noch ein Essen gab.

Um 18 Uhr waren unsere Fahrzeuge wieder am Standort und ein, aus meiner Sicht recht gelungener Tag, ging zu Ende.

Hans-Peter Völker